Ein Fräulein steht im Walde

Ein Fräulein steht im Walde

Ampelfrauen statt Ampelmännchen

In Melbourne hat man jetzt an zehn Fußgängerüberwegen die Ampelmännchen durch Ampelfrauen ersetzt, um damit die Geschlechtergleichberechtigung zu fördern. Diese Meldung habe ich am 9.3.2017 unserer Tageszeitung entnommen: „Ampelmännchen werden weiblich“ (unten rechts). Übrigens gab es schon zu DDR-Zeiten in Dresden Ampelmännchen und Ampelfrauchen. In Köln leuchteten 2009 die ersten Ampelmädchen. In Berlin diskutiert man seit 2014 über geschlechtergerechte Ampelzeichen. Um Diskriminierung der Männer abzuwenden, sollen dabei abwechselnd Männchen und Frauen an den Ampeln zu sehen sein.

Erkennungsmerkmal der Ampelfrauen ist der Rock. Moderne Frauen tragen aber schon seit Generationen Hosen. Degenderisieren sie sich damit nicht selbst? Wie steht es aber mit dem Kilt oder Schottenrock, der in Schottland nur von Männern getragen wird?

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Wortspielereien – Mein neues Buch

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Wortspielereien – Mein neues Buch

Neben meinen naturwissenschaftlichen Büchern und Publikationen habe ich mich – als Verfechter des Kulturguts Deutsche Sprache – mit  Wortspielen befasst. Zunächst erschien im Jahr 2013 das Buch Banker und Bankerte. Schon 2014 folgte das Buch Ich weiß nicht, was soll es bedeuten. Da aller guten Dinge drei sind, gesellt sich nun unter dem Titel „Wortspielereien“ ein drittes Buch hinzu, das Sie hier bestellen können.

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Alles Gute zum Jahreswechsel!

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Den Besucherinnen und Besuchern meines Blogs wünsche ich einen guten Start in ein ereignisreiches, aber friedliches und gesundes Jahr 2016.

Den Lesern meiner Publikationen empfehle ich mein neuestes Buch Wortspielereien, das Anfang Dezember erschienen ist.

Über einen Besuch von Kunstfreundinnen und Kunstfreunden der Ausstellung
„Jahre der Eigenzeit“ im Künstlerhaus des BBK würde ich mich freuen.
Vernissage ist am Sonntag, 17. Januar 2016, 11 Uhr

Hermann J. Roth

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Ist Bier bekömmlich? Was ist bekömmlich?

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Ist Bier bekömmlich?

Erhalten – erhältlich.
Bekommen – bekömmlich.
Das vom Verb bekommen abgeleitete Adjektiv heißt bekömmlich.

Doch das ist nicht alles. Laut Duden ist das Wort bekömmlich vom mittelhochdeutschen bekom(en)lich abgeleitet, was so viel bedeutet wie bequem oder passend. Heute hat es die Bedeutung verträglich, gut verträglich und leicht verdaulich.

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Was ist ein Blumist?

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Begriffe aus der „ist“-Familie

Heute las ich zufällig das Wort Blumist und machte mich kundig zu diesem Begriff, den mein Rechtschreibewächter rot unterstrichen hatte. Blumisten sind Liebhaber und Kenner der Blumen und betreiben die Blumenzucht als Kunst.

Da ich in Karlsruhe lebe und die Stadt gerade ihren 300. Geburtstag feiert, ist es naheliegend, an den Gründer dieser Stadt, Karl Wilhelm von Baden-Durlach zu denken. Seine Leidenschaften – so wird behauptet – waren Frauen und Blumen, genauer gesagt Tulpen. Darf man ihn daher als Feminist und Tulpenist bezeichnen? Ein Anhänger des Feminismus war er nicht, doch Tulpenist könnte man ihn nennen. In den berühmten Tulpenbüchern sind zahlreiche Exemplare seiner kostbaren Tulpensorten dokumentiert. Die Frage bleibt offen, ob es die sagenhaften Tulpenmädchen gab, oder ob es nur Gartenmägdelein waren.

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Männlich – weiblich?

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Männlich – weiblich?

Im Zusammenhang mit der Gender-Diskussion habe ich mir auch Gedanken gemacht zum Geschlecht von Tiernamen. Der, die oder das? Insekten – Vögel – Säugetiere – wer kann mir sagen, warum die einen männlich, die anderen weiblich und jene sächlich sind?

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Augen

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Wir wollen das Wort Augen in Augenschein nehmen und uns fragen, wie oft wir dafür die Augen öffnen müssen. Dabei setzen wir voraus, dass wir noch im Vollbesitz unseres Augenlichtes sind. Wenn nicht, würden wir Augenlinsen oder eine Brille, die man auch als Augenglas bezeichnet, benötigen. Um diese Sehhilfen zu erwerben, müssen wir einen Augenoptiker aufsuchen.

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Fast alles über Leber

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Fast alles über Leber

Heute kommt mal wieder zart gebratene Kalbsleber mit Röstzwiebelringen, Apfelscheibchen und ein paar Blättchen Salbei auf den Tisch. Bis das Essen bereitet ist, wollen wir kurz über essbare und nicht essbare Objekte nachdenken, die das Wort Leber in ihrem Namen tragen.

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Das ist ja alter Käse!

Kaese_mit-Schatten_360x310Doch Vorsicht mit der Redewendung „alter Käse“. Damit bezeichnet man landläufig ein Objekt, dessen Aktualität der Vergangenheit angehört, ähnlich wie Schnee von gestern oder kalter Kaffee.

Wie plötzlich der Begriff alter Käse jedoch aktuelle Bedeutung erhält (BNN vom 5. März 2014) und in die Gesellschaft eines Phönix aus der Asche rücken kann, zeigt der Fund einer 4000 Jahre alten Mumie, die eine Halskette aus Käsestückchen trägt. Der Käse wurde ihr als Proviant für das Jenseits mitgegeben.

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