Helau, Helau, Aua, Au, Aua !

Helau, Helau, Aua, Au, Aua … !

Überall ruft man Helau! Helau! Aus der Ferne klingt es mehr nach Au! Aua! Au! Dazu ist mir folgende Geschichte eingefallen, zumal neulich ein Konzertkritiker von auratischer Musik sprach. Ich konnte mir darunter nichts vorstellen und befragte den Duden. Auratisch bedeutet die Aura betreffend. Doch was ist denn die Aura. Wörtlich, aus dem Altgriechischen übersetzt, heißt es Lüftchen. Aura ist in der griechischen Mythologie der Name der Göttin der Morgenbrise.

Das passt ja gut zusammen. Es gibt auch eine menschliche Aura, worunter man die besondere und geheimnisvolle Ausstrahlung einer Person versteht.

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Wie erhalten Autos ihre Namen ?

? Wie erhalten Autos ihre Namen ?

Soeben ist mein neues Buch erschienen: Die Namen der Autos – Wie nenne ich mein liebstes Kind? Zur Veranschaulichung folgen hier Beispiele aus einzelnen Kapiteln in Form von Zitaten, Abbildungen und Erläuterungen.

Kapitel : Legenden

Ferruccio Lamborghini war ein kämpferischer, vom Stierkampf begeisterter und im Tierkreiszeichen des Stieres geborener Unternehmer. Er nannte zahlreiche seiner kostspieligen Autos nach Kampfstieren, eines auch nach dem Züchter Eduardo Miura.

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Woher kommen die Namen der Autos?

? Woher kommen die Namen der Autos ?

„Das Auto ist des Mannes liebstes Kind“, so kann man hören und lesen. Und Kinder nennt man bei ihrem Namen.

Am Anfang hatte das Auto nur einen Vater. Er hieß Carl Benz, Adam Opel oder Henry Ford. Sie gaben ihren Geschöpfen wohlklingende Namen – wie Mercedes, Laubfrosch oder Blechliesel (Tin Lizzy). Der Name konnte auch von einem Paten stammen.

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Mystische Akronyme und witzige Kürzel

Mystische Akronyme
und witzige Kürzel

Gerade ist der (ehemals deutsche) Autohersteller Opel an die PSA verkauft worden. So kann man es in den Tageszeitungen lesen, etwa in der BNN. Hier in Karlsruhe, wo diese Zeilen geschrieben werden, weiß man natürlich, dass BNN = Badische Neueste Nachrichten bedeuten. Aber was PSA soll, steht nicht in den BNN.

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Ein Fräulein steht im Walde

Ein Fräulein steht im Walde

Ampelfrauen statt Ampelmännchen

In Melbourne hat man jetzt an zehn Fußgängerüberwegen die Ampelmännchen durch Ampelfrauen ersetzt, um damit die Geschlechtergleichberechtigung zu fördern. Diese Meldung habe ich am 9.3.2017 unserer Tageszeitung entnommen: „Ampelmännchen werden weiblich“ (unten rechts). Übrigens gab es schon zu DDR-Zeiten in Dresden Ampelmännchen und Ampelfrauchen. In Köln leuchteten 2009 die ersten Ampelmädchen. In Berlin diskutiert man seit 2014 über geschlechtergerechte Ampelzeichen. Um Diskriminierung der Männer abzuwenden, sollen dabei abwechselnd Männchen und Frauen an den Ampeln zu sehen sein.

Erkennungsmerkmal der Ampelfrauen ist der Rock. Moderne Frauen tragen aber schon seit Generationen Hosen. Degenderisieren sie sich damit nicht selbst? Wie steht es aber mit dem Kilt oder Schottenrock, der in Schottland nur von Männern getragen wird?

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Stilblüten der Arzneimittel-Werbung

Ein Indianer kennt keinen Schmerz

Stilblüten der Arzneimittel-Werbung

Arzneimittel sind eine Ware besonderer Art, darauf muss auch die Werbung Rücksicht nehmen. Sie darf keine leeren Versprechungen machen, die sich dann nicht erfüllen. In der Werbung für Kosmetika scheint dagegen alles erlaubt zu sein. Bei alkoholischen Getränken spitzt der Gesetzgeber die Ohren. Nach Auffassung des Europäischen Gerichtshofs darf Wein nicht als „bekömmlich“ beworben oder verkauft werden. Das sei eine für alkoholische Getränke verbotene „gesundheitsbezogene Angabe“. Brauereien und Winzer dürfen nicht mehr mit angeblich gesundheitsfördernden Wirkungen ihrer Erzeugnisse werben.

Wie steht es nun mit der Werbung für frei verkäufliche Arzneimittel? Da die versprochene Wirksamkeit nicht immer erreicht wird, müsste im Sinne der Rechtsprechung über Wein und Bier die Arzneimittelwerbung ganz verboten werden. Doch damit würde man über das Ziel hinausschießen. Lassen wir also die Frage nach der Berechtigung offen und fragen stattdessen nach der Logik und dem oft fragwürdigen Kontext, was durch einige Beispiele belegt werden soll.

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Beeren oder keine Beeren*

! Beeren oder nicht ?

Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Maulbeeren, Holunderbeeren, Vogelbeeren und Wacholderbeeren sind keine Beeren! Auberginen, Avocados, Bananen, Gurken, Kiwis, Melonen, Papayas, Tollkirschen, Tomaten, die Früchte der Kartoffel, des schwarzen und des bittersüßen Nachtschattens und Zitrusfrüchte sind Beeren! Echte Beeren sind auch Heidelbeeren, Johannisbeeren, Kapstachelbeeren (Physalis peruviana), Moosbeeren, Preiselbeeren, Stachelbeeren und Weintrauben.

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Dehydratisierung oder Dehydrierung?

Dehydratisierung oder Dehydrierung?
Über den falschen Gebrauch der Begriffe

Ausgelöst durch einen verbalen Fauxpas in einem Bericht über die Sendung  Lebensmittel-Check mit Tim Mälzer – Wie gut ist unser Wasser? scheint es mir erforderlich, wieder einmal über die Herkunft, die exakte Verwendung und den falschen Gebrauch dieser Begriffe nachzudenken.

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Der-Die-Das Kartoffel

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Geschlechtergerechte Kartoffelsorten?

Eine Gruppe von Kartoffelnasen, pardon Kartoffelfreunden fordert in einer geplanten Petition, dass sich der Bundestag für eine Gleichbehandlung der Geschlechter bei der Vergabe von Namen für Kartoffelsorten einsetzt. Lassen wir doch mal das Flüchtlingsproblem, den IS-Terror, den Erdogan, die Arbeitslosendynamik, den Parteienzwist, das Drogenproblem, die Rechtschreibereform und was sonst noch so die Gemüter erhitzt, kurz beiseite und widmen uns der Frage, wie man die Sorge der Antragsteller mildern könnte.

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Est nomen omen?

„nomen est omen“ ist ein – wahrscheinlich von Plautus stammendes – lateinisches Zitat. Es besagt, dass Namen bestimmte Bedeutungen vermitteln können.

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Was verbindet nun die italienische Fußballmannschaft, die Teilnehmerinnen am Fraueneinzel 2016 in Wimbledon und das Kartoffelsortiment des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg bei Karlsruhe? Auf alle drei Bereiche trifft die lateinische Redensart „nomen est omen“ zu.

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