Wie erhalten Autos ihre Namen ?

? Wie erhalten Autos ihre Namen ?

Soeben ist mein neues Buch erschienen: Die Namen der Autos – Wie nenne ich mein liebstes Kind? Zur Veranschaulichung folgen hier Beispiele aus einzelnen Kapiteln in Form von Zitaten, Abbildungen und Erläuterungen.

Kapitel : Legenden

Ferruccio Lamborghini war ein kämpferischer, vom Stierkampf begeisterter und im Tierkreiszeichen des Stieres geborener Unternehmer. Er nannte zahlreiche seiner kostspieligen Autos nach Kampfstieren, eines auch nach dem Züchter Eduardo Miura.

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Woher kommen die Namen der Autos?

? Woher kommen die Namen der Autos ?

„Das Auto ist des Mannes liebstes Kind“, so kann man hören und lesen. Und Kinder nennt man bei ihrem Namen.

Am Anfang hatte das Auto nur einen Vater. Er hieß Carl Benz, Adam Opel oder Henry Ford. Sie gaben ihren Geschöpfen wohlklingende Namen – wie Mercedes, Laubfrosch oder Blechliesel (Tin Lizzy). Der Name konnte auch von einem Paten stammen.

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Gute oder schlechte Milchsäure – welche ist in meinem Joghurt?

Gute und schlechte Milchsäure
oder
S-Milchsäure versus R-Milchsäure

In der Tat, es existieren zwei verschiedene Milchsäuren, doch kann die eine nicht als gut und die andere nicht als schlecht bezeichnet werden. Nachdem ich in letzter Zeit – als Autor des Buches Unser täglich Gift  – mehrfach über die unterschiedliche Wirkung und das heterogene Stoffwechsel-Verhalten der Milchsäuren gefragt wurde, erscheint mir eine kurze, sachliche Information wieder aktuell zu sein.

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EigenZeit – EigenArt : Neue Ausstellung

EigenZeit – EigenArt

Vom 3. September bis 24. September 2017 beteilige ich mich an einer Gruppenausstellung mit Hubert Goldacker (Radierungen, Objekte) und Wolfgang Lemke (Computergrafiken und Holzschnitte). Von mir sehen Sie Grafiken zur Molekularen Ästhetik und Gitter-Objekte.

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Mystische Akronyme und witzige Kürzel

Mystische Akronyme
und witzige Kürzel

Gerade ist der (ehemals deutsche) Autohersteller Opel an die PSA verkauft worden. So kann man es in den Tageszeitungen lesen, etwa in der BNN. Hier in Karlsruhe, wo diese Zeilen geschrieben werden, weiß man natürlich, dass BNN = Badische Neueste Nachrichten bedeuten. Aber was PSA soll, steht nicht in den BNN.

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Pyrrolizidin-Alkaloide

: Wieder aktuell :
Pyrrolizidin-Alkaloide in Blütenpflanzen

Man spricht wieder und viel darüber, nicht immer Wesentliches, es wird in Schlagzeilen vor ihnen gewarnt, man findet sie u.a. in verschiedenen Tees, in der Volksmedizin, sogar im Honig, vielleicht auch in der „Grünen Soße“, die Goethe so gerne gegessen haben soll, und weiterhin im gelben Sekret des Marienkäferchens. Die Abkürzung lautet PA*)

Was ist Pyrrolizidin, was sind Alkaloide?

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Ein Fräulein steht im Walde

Ein Fräulein steht im Walde

Ampelfrauen statt Ampelmännchen

In Melbourne hat man jetzt an zehn Fußgängerüberwegen die Ampelmännchen durch Ampelfrauen ersetzt, um damit die Geschlechtergleichberechtigung zu fördern. Diese Meldung habe ich am 9.3.2017 unserer Tageszeitung entnommen: „Ampelmännchen werden weiblich“ (unten rechts). Übrigens gab es schon zu DDR-Zeiten in Dresden Ampelmännchen und Ampelfrauchen. In Köln leuchteten 2009 die ersten Ampelmädchen. In Berlin diskutiert man seit 2014 über geschlechtergerechte Ampelzeichen. Um Diskriminierung der Männer abzuwenden, sollen dabei abwechselnd Männchen und Frauen an den Ampeln zu sehen sein.

Erkennungsmerkmal der Ampelfrauen ist der Rock. Moderne Frauen tragen aber schon seit Generationen Hosen. Degenderisieren sie sich damit nicht selbst? Wie steht es aber mit dem Kilt oder Schottenrock, der in Schottland nur von Männern getragen wird?

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Stilblüten der Arzneimittel-Werbung

Ein Indianer kennt keinen Schmerz

Stilblüten der Arzneimittel-Werbung

Arzneimittel sind eine Ware besonderer Art, darauf muss auch die Werbung Rücksicht nehmen. Sie darf keine leeren Versprechungen machen, die sich dann nicht erfüllen. In der Werbung für Kosmetika scheint dagegen alles erlaubt zu sein. Bei alkoholischen Getränken spitzt der Gesetzgeber die Ohren. Nach Auffassung des Europäischen Gerichtshofs darf Wein nicht als „bekömmlich“ beworben oder verkauft werden. Das sei eine für alkoholische Getränke verbotene „gesundheitsbezogene Angabe“. Brauereien und Winzer dürfen nicht mehr mit angeblich gesundheitsfördernden Wirkungen ihrer Erzeugnisse werben.

Wie steht es nun mit der Werbung für frei verkäufliche Arzneimittel? Da die versprochene Wirksamkeit nicht immer erreicht wird, müsste im Sinne der Rechtsprechung über Wein und Bier die Arzneimittelwerbung ganz verboten werden. Doch damit würde man über das Ziel hinausschießen. Lassen wir also die Frage nach der Berechtigung offen und fragen stattdessen nach der Logik und dem oft fragwürdigen Kontext, was durch einige Beispiele belegt werden soll.

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Superfood – Dichtung und Wahrheit

Superfood – Dichtung und Wahrheit

Diese Abhandlung habe ich meiner geschätzten Kollegin Frau Prof. Dr. Christel Müller-Goymann, TU Braunschweig,  zum 65.Geburtstag gewidmet.

In der aktualisierten Liste mit Neologismen, die vom Institut für Deutsche Sprache jeweils zum Jahresende veröffentlicht wird, ist der Anglizismus Superfood enthalten. Superfood ist ein Marketingbegriff. Damit werden heute Nahrungsmittel bezeichnet, die angeblich einen besonderen gesundheitlichen Nutzen aufweisen.

Dem Erhalt der Gesundheit sollen auch die Nahrungsergänzungsmittel dienen, wozu die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. eine neue Informationsplattform zur Verfügung gestellt hat. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat am 30. Januar 2017 auf der Grünen Woche auf seinem Forum „Nahrungsergänzungsmittel – Ein Trend ohne Risiko?“ die pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittel als Botanicals bezeichnet. Ohne Anglizismen scheint auch das BfR wohl nicht mehr auszukommen.

Was ist drin – in den exotischen Beeren, Früchten, Körnern und Wurzeln, die als Superfood oder Botanicals deklariert werden?

Was ist dran – an den gepriesenen wunderbaren Wirkungen?

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Beeren oder keine Beeren*

! Beeren oder nicht ?

Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Maulbeeren, Holunderbeeren, Vogelbeeren und Wacholderbeeren sind keine Beeren! Auberginen, Avocados, Bananen, Gurken, Kiwis, Melonen, Papayas, Tollkirschen, Tomaten, die Früchte der Kartoffel, des schwarzen und des bittersüßen Nachtschattens und Zitrusfrüchte sind Beeren! Echte Beeren sind auch Heidelbeeren, Johannisbeeren, Kapstachelbeeren (Physalis peruviana), Moosbeeren, Preiselbeeren, Stachelbeeren und Weintrauben.

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