Gesundheitsrisiko Blei

Gesundheitsrisiko Blei

Die Feiertage um die Weihnachtszeit fördern nicht gerade die Gesundheit. Im Gegenteil, der „Tod mit Messer und Gabel“ schlägt wieder zu. Das wissen wir alle. Aber jetzt wurde eine neue Gefahr für solche Personen entdeckt, die sich gerne einen Wildbraten leisten.

In einer Mitteilung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vom 19.09.2011 heißt es: „Bleihaltige Munitionsreste in geschossenem Wild können für bestimmte Verbrauchergruppen ein zusätzliches Gesundheitsrisiko sein“.

Falls dieses Amt nach einem weiteren Thema suchen sollte, rege ich eine Recherche zur Gesundheitsbeeinflussung durch Bleikügelchen an, die man gar nicht so selten in Artischocken finden kann. Sie stammen von der Jagd auf Fasanen, die sich gerne in Artischockenfeldern aufhalten.

Ein weiteres, noch pikanteres Thema wäre die Untersuchung der Häufigkeit von Schrotkugeln in französischen Austern. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, in Lézardrieux (Bretagne Nord, gelegen an der Flussmündung des Trieux) zwei Mal beim Verzehren von Huîtres creuses auf Bleikügelchen gebissen zu haben. Des Rätsels Lösung besteht in dem Umstand, dass die resolute Besitzerin der Austernzucht des Öfteren mit Schrot auf Möven geschossen hatte, die versuchten, bei Ebbe in den Austernbänken zu wildern.

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